30.11.2016
Sébastien Moncuit, Champagne Mailly Grand Cru’s Chef de Caves, über die aktuelle Assemblage mit Stillweinen der Ernte 2015

15.11.2016
Champagne Library: Grande Année 2015? Gilles Descôtes, Chef de Cave von Champagne Bollinger, spricht über seine kommenden Cuvées

09.11.2016
HEREN, Seoul, trinkt Champagner

08.11.2016
Champagne Library: Hervé Danton, Champagne Lanson’s Chef de Caves, über die aktuelle Assemblage mit Stillweinen der Ernte 2015

05.11.2016
Champagne Library: Emmanuel Fourny, Champagne Veuve Fourny & Fils, über die aktuelle Assemblage mit Stillweinen der Ernte 2015

26.10.2016
Champagne Duval-Leroy Vintage 1996: There is something to talk about

03.10.2016
Jean-Hervé Chiquet, Champagne Jacquesson, über die Ernte und den Jahrgang 2015 im aktuellen Champagne Library Report:

20.09.2016
Antoine Malassagne, Champagne A. R. Lenoble, über die Ernte und den Jahrgang 2015 im aktuellen Champagne Library Report:

19.09.2016
Anselme Selosse, Domaine Jacques Selosse, über die Arbeit mit den Stillweine der Ernte 2015 in der Champagne Library

13.09.2016
Erster Ausblick auf die Ernte 2016 in der Champagne

10.09.2016
Jean-Baptiste Lécaillon, Champagne Louis Roederer’s Chef de Caves, über die aktuelle Assemblage mit Stillweinen der Ernte 2015 in der Champagne Library

10.08.2016
Champagne Library Report: Ernte 2015 und Assemblage

10.08.2016
Champagne Library Report 2015 mit Séverine Frerson-Gomez, Sébastien Moncuit, Gilles Descôtes, Hervé Danton, Benoît Gouez, Anselme Selosse, Jean-Hervé Chiquet, Antoine Mallassagne, Hervé Jestin, Cyril Brun, Emmanuel Fourny, Jean-Baptiste Lécaillon

09.08.2016
Champagne Library: Moët & Chandon's Chef de Cave Benoît Gouez über die aktuelle Assemblage mit Stillweinen der Ernte 2015

08.07.2016
Was trinkt man vor und vor allem nach der mächtigen Cuvée Dom Pérignon 2006?

Champagne Library: Séverine Frerson-Gomez, Champagne Piper-Heidsieck’s Deputy Chef de Cave, über die aktuelle Assemblage mit Stillweinen der Ernte 2015

Ein neues Gesicht im Spotlight: Seit März 2016 ist Séverine Frerson-Gomez is deputy cellar master bei Champagne Piper-Heidsieck. Sie ist eine echte Champenois, geboren und aufgewachsen in der Region.

Später hat sie Önologie an der Universität Reims studiert.

Bemerkenswert, was sie über die Assemblage mit den Grundweinen von 2015 zu sagen hat.

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BÜCHER

Die Champagner-Macher (zusammen mit Oliver Rüther) →
Umschau Verlag, 2013

Wozu Sex? Von der Evolution der zwei Geschlechter →,
Deutsche Verlagsanstalt (DVA), (Gebundene Ausgabe - April 2006)

Rheingau & Wiesbaden. Reise- und Weinführer →
(zusammen mit Bernd Ditter, gebundene Ausgabe - August 2006)

Sonderedition von Das Loch im Walfisch →
Verlag Wissenschaftliche Buchgesellschaft (Oktober 2003)

Das Loch im Walfisch. Die Philosophie der Biologie  ,
Verlag Klett-Cotta (Gebundene Ausgabe - September 2003)

Champagner Geschenkset, Klett-Cotta, (Sondereinband - Juni 1998),
enthält das Buch Champagner sowie eine Flasche Champagne.

Champagner ,
Verlag Klett-Cotta (Gebundene Ausgabe - März 1998)

 

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GÖLDENBOOG'S CHAMPAGNE-TIP: KLUGE LIEBESRÄCHEN TRINKEN NIE CHAMPAGNER

Champagner: Man trinkt ihn gut gekühlt, zwischen sieben und zwölf  Grad. Alles andere würde die Frische, die Schaumentwicklung, das Prickeln der Kohlensäure abtöten. Frauen trinken ihn mit Zurückhaltung, in kleinen Schlucken, Gaumen und Geschmacksnerven angespannt. „CHAMPAGNER: Der Rausch muss die Gäste in dem Augenblick ergreifen, wo die Korken springen; man gerät außer sich“, notierte Gustave Flaubert irgendwo zwischen Blutwurst und Nasenloch in seinem Wörterbuch der Gemeinplätze. Tatsächlich sollte man nicht schon beim Öffnen der Flasche außer sich geraten. Später vielleicht, dies ist erlaubt. Im Allgemeinen verlangt das Öffnen einer Flasche Champagner höchste Konzentration, dabei sollte auch niemand seinem großen Vorbild James Bond nacheifern. Als klassische Banausen gelten Fußballer und Formel-1-Piloten, die bei Siegerehrungen Champagner aus Magnum-Flaschen sinnlos in die Menge spritzen. Ist der schäumende Wein einmal im Glas, gilt unsere Aufmerksamkeit seinen Perlen. Aus allen Perspektiven, aus allen Lagen. Vor allem beim Vorspiel fördert das ungezwungene Beobachten der Kohlendioxidblasen die Atmosphäre auf der Couchkante. Von oben sollte man in den Champagner schauen, dann sekundenlang von der Seite, das Glas gegen die indirekte Beleuchtung haltend. Gerät die Konversation einmal aus unerfindlichen Gründen ins Stocken, eröffnet das exakte Zählen der Bläschen neue, ungeahnte Möglichkeiten des Flirts. Und wenn die Blasen zur Oberfläche vorstoßen und sprühnebelartig aufplatzen, kann man häufig ein blaugrünes Schillern beobachten. Für Millisekunden. Die Supraflüssigkeit par excellence. Ein Cocktail voller sich entwickelnder Turbulenzen, Chaos und sich gegenseitig zertrümmernder Kohlendioxidmoleküle. Das Zeichen zum Angriff. Der Connaisseur oder die Kennerin schreiten zur Tat.